Urlaub ist die Zeit, auf die man sich nach einen arbeitsreichen Jahr am meisten freut. Jeder hat davon andere Vorstellungen, ob Stundenlang am Strand liegen oder in den Bergen wandern gehen. Doch die schönste Zeit im Jahr kann zu der schlimmsten werden. Auch im Urlaub ist man vor Krankheiten nicht sicher und schnell kann aus einen Strandurlaub, eine Odysseus werden. Schwierigkeiten bei der Verständigung mit medizinischen Personal, Medikamente mit unverständlichen Beschreibungen und natürlich die Zeit, die Krank im Bett verbracht werden muss. Nicht gegen jede Eventualität kann man sich Rüsten, doch kann man versuchen das Risiko vor der Reise zu reduzieren und sich für den Notfall eine Reiseapotheke zusammenstellen.
Vorbeugende Maßnahmen
Bereits vor Reiseantritt sollte man sich über das Urlaubsland informieren unter anderem, ob es weitverbreitete Krankheiten gibt, gegen die man sich impfen kann, wie zum Beispiel Malaria. Schon eine Impfungen kann das Schlimmste verhindern. Ihr Hausarzt kann ihnen dabei helfen. Auch sollten normale Schutzimpfungen, wie Tetanus aufgefrischt werden. Damit können sie bereits vorher einige Risikofaktoren ausschließen. Dies sollten sie rechtzeitig vor der Reise machen, da viele Impfungen eine gewisse Zeit benötigen, bis sie wirken. Ebenfalls sollte man bei Vorerkrankungen die nötigen Medikamente mitnehmen und sicherstellen, das im Hotel auch Möglichkeiten zu entsprechenden Lagerung gibt, wie zum Beispiel ein Kühlschrank im Zimmer. Dafür sollte man sich eine Bescheinigung vom Arzt geben lassen, um Komplikationen am Zoll zu vermeiden.
Was gehört in eine Reiseapotheke?
Doch nicht gegen alles kann man sich vorher schützen. Ein anderes Klima, Insekten, anderes Wasser und fremde Speisen kann den Urlauber schwer zusetzen. Für diesen Fall sollte man sich eine kleine Reiseapotheke anlegen. Wichtig ist, bei den Medikamenten vorher noch einmal das Haltbarkeitsdatum zu prüfen. Ein muss ist Sonnencreme, dies gilt nicht nur für den Strandurlaub, sondern auch für das Gebirge, da dort die UV-Strahlung besonders hoch ist. Auch sollte man Insektenmittel einplanen, die sowohl vor Insektenstichen schützen, aber auch den Juckreiz im Nachhinein zu lindern. Ebenfalls sollte man sich bewusst sein, das in anderen Ländern andere Hygienebedingungen gibt. Deswegen sollte man ein Desinfektionsmittel einpacken, dies ist nicht nur nützlich um zweifelhafte Sanitäranlagen ohne Sorge nutzen zu können, sondern auch um kleinere Wunden zu desinfizieren. Für Verletzungen sollte daneben auch Pflaster und Verbände mitgenommen werden. Ebenfalls sollte beachtet werden, das in den meisten Urlaubsländern das Leitungswasser kein Trinkwasser ist. Es gibt zwar Wasserreinigungstabletten, doch genügt es Mineralwasser zu nutzen. Probleme bereiten den meisten Urlaubern auch die ungewohnten Lebensmittel. Tabletten gegen alle möglichen Magen-Darm-Beschwerden sind ein muss. Tabletten gegen Durchfall sollten Elektrolyte enthalten um den Verlust an Mineralien auszugleichen. Durchfall sollte nicht zu leicht genommen werden, denn es kann vor allem für Schwangere und Kinder durchaus gefährlich werden. Auch Krampf lösende Medikamente sollten nicht fehlen gegen Magenbeschwerden. Verstopfung ist meistens harmlos, für den Fall der Fälle, kann man sich aber Abführmittel mitnehmen. Ansonsten sind auch Medikamente für typische Krankheiten mitzuführen. Eine Erkältung durch die Klimaanlage im Reisebus fängt man sich schnell ein, deswegen sollte man Nasenspray und Kopfschmerztabletten zur eigenen Apotheke gehören . Auch Mittel gegen Halsschmerzen können hilfreich sein. Wenn man das alles beachtet kann im Urlaub nichts mehr schief gehen.






